Erfolgsstrategien für DJs

Einleitung 6 die Probleme der DJs fundiert dargelegt. Diese beinhalten gesellschaftliche Entwicklungen (Kapitel 4.2), Entwicklungen bei den DJs (Kapitel 4.3) sowie Entwicklungen in der Event- und Clublandschaft (Kapitel 4.4). Aufbauend auf den Ergebnissen der Problemdarlegung (Kapitel 3) und Ursachenanalyse (Ka- pitel 4) bildet die Darstellung von Erfolgsstrategien für DJs den Gegenstand von Kapitel 5. Im Sinne einer praxisrelevanten Arbeit erörtert dieses Kapitel Implikationen für DJs in Form von praktisch-normativen Aussagen. Abschließend befindet sich im sechsten Kapitel der Arbeit das Fazit. Dieses beinhaltet eine Reflexion der Erkenntnisse und Grenzen der Arbeit sowie Impli- kationen für weitere Forschungsaktivitäten im Themengebiet der DJ-Vermarktung als auch ei- nen Ausblick auf zukünftig mögliche Entwicklungen und Trends. 1.3 Methodik der Arbeit Um fundierte Implikationen für DJs ableiten zu können, welche die aktuelle, problematische Situation der Szene widerspiegeln bzw. darauf aufbauen, wird die Methode der Primärfor- schung verwendet. Diese basiert im Gegensatz zur Sekundärforschung, welche zuvor gesam- melte Daten re-analysiert, auf Primärdaten, die durch Verwendung von verschiedenen Verfah- ren zusammengestellt werden. Sekundärforschung betrachtet bereits vorhandene Daten wie Be- suchszahlen, Umsatzstatistiken und vorher durchgeführte Studien. 20 Die Primärforschung wird unterteilt in qualitative und quantitative Verfahren; beide ermitteln mit einem spezifischen Forschungsdesign neue Daten speziell für das im Fokus stehende Thema. 21 Im Rahmen der qualitativen Forschung ist man meist um einen ganzheitlichen Blick auf das Forschungsproblem bemüht, indem oftmals nur wenige Probanden fundierte Einsichten geben. Methoden hierfür sind beispielsweise Interviews oder projektive Bild-Verfahren. 22 Oft- mals hat die qualitative Forschung aufgrund der Interpretation von nicht-standardisierten Daten einen explorativen Charakter, d. h. verschiedene Aspekte eines Themas sollen identifiziert und entdeckt werden. 23 Quantitative Forschung hingegen zielt auf eine statistische Auswertung von 20 Vgl. Freter (2004), S. 44. 21 Vgl. Hollendsen, Opresnik (2015), S. 52. 22 Vgl. Drengner (2006), S. 162. 23 Vgl. Jann (2005), S. 1.

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